Verbesserungen für Familien

Junge Familie mit kleinem Kind in Wohnzimmer, Frau arbeitet am Laptop

Familie zählt – in jeder Hinsicht. Wer Verantwortung für die Familie trägt, für die eigenen Kinder oder in der Pflege von Angehörigen, wird beim BAföG besonders unterstützt. Der Kinderbetreuungszuschlag wird ab 1. August 2019 von 130 auf 140 Euro, ab 1. August 2020 auf 150 Euro angehoben.

Die BAföG-Reform erleichtert auch die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie. Der Kinderbetreuungszuschlag wird von 130 auf 140 Euro angehoben. Ab dem Schuljahr bzw. Semesterbeginn 2020/2021 werden es sogar 150 Euro monatlich sein. Zugleich wird das Kindesalter, bis zu dem der Kinderbetreuungszuschlag gezahlt wird, von zehn auf 14 Jahre heraufgesetzt. Auch bei einer Förderung über die Regelstudienzeit hinaus wird die Erziehung der eigenen Kinder jetzt bis zum 14. Lebensjahr anerkannt – eine wichtige Verbesserung angesichts der Doppelbelastung durch Erziehung und Ausbildung.

Auch BAföG-Berechtigte, die sich während der Ausbildung um ihre pflegebedürftigen Eltern oder nahen Angehörigen (ab Pflegegrad 3) kümmern, werden entlastet: Wer deshalb langsamer als geplant mit der Ausbildung vorankommt, bleibt künftig für eine angemessene Dauer auch über das Ende der Förderungshöchstdauer hinaus BAföG-berechtigt.