BAföG für Schülerinnen und Schüler

BAföG – das ist nicht nur etwas für Studierende. Das BAföG ist eine finanzielle Unterstützung, mit der man eine Ausbildung ergreifen kann, die den eigenen Neigungen entspricht, auch wenn die Eltern sie nicht finanzieren können.

Schüler

260.000 Schülerinnen und Schüler, die eine berufliche oder weiterführende Schule in Deutschland besuchen, finanzieren laut Statistischem Bundesamt ihre Schulzeit mit einer Förderung durch das BAföG. Dank der Förderung können sie ganz unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Eltern einen Bildungsweg einschlagen, der es ihnen erlaubt, persönliche und berufliche Ziele zu erreichen.

Schülerinnen und Schüler, die einen berufsqualifizierenden Abschluss oder einen weiterführenden Schulabschluss erreichen wollen, können BAföG beziehen. Für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen gilt das aber nur ab Klasse 10 und wenn eine Unterbringung außerhalb des Elternhauses ausbildungsbedingt notwendig ist. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man den angestrebten Schulabschluss nicht in der Nähe des Elternhauses machen kann.

Wie hoch die Förderung im Einzelfall ist, hängt davon ab, welche Schulform man besucht: Das BAföG unterscheidet, in welcher Lebenssituation man sich befindet. Wer zum Beispiel schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hinter sich hat, bekommt mehr BAföG. Deshalb erhalten bei ihren Eltern wohnende Schülerinnen und Schüler ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung 231 Euro im Monat. Schülerinnen und Schüler, die mit abgeschlossener Berufsausbildung beispielsweise eine Abendrealschule oder Fachoberschulklasse besuchen, erhalten 418 Euro im Monat. Wer nicht bei seinen Eltern wohnt, für den erhöht sich die Förderung auf 504 bzw. 587 Euro im Monat.

Gut zu wissen: Schüler-BAföG gibt’s vom Staat als Zuschuss; es muss also nicht zurückgezahlt werden!

Beispiele: So berechnet sich das BAföG